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Villy - genossenschaftliches Wunschwohnen

  	  
Bild Projekt Villy, Goldacker Baufeld 1A

Villy, abgeleitet von «kleine Stadt», ist das erste Bauprojekt, das die BGS im «Stadtstück Triemli» realisieren wird. Das Projekt macht möglich, was sich viele Genossenschafter/-innen für das Wohnen, Leben und Arbeiten in der Genossenschaft wünschen.

Im Baufeld 1A im Goldacker wird die BGS ab 2023 134 Wohnungen in 8 Häusern für rund 280 Bewohner/-innen erstellen, die Kosten für Villy sind auf 53 Mio. CHF veranschlagt. Das Bauareal liegt unterhalb der Birmensdorferstrasse, unweit des Triemliplatzes und schliesst an die markante Triemli-Siedlung an, mit der die Erneuerung des Stammquartiers der BGS 2012 ihren Anfang genommen hat.

Zuvor hatte die BGS zusammen mit Planer/-innen und Genossenschafter/-innen während drei Jahren die Entwicklungsstrategie für das «Stadtstück Triemli» erarbeitet und nach diesen Vorgaben 2018 den ersten Wettbewerb ausgeschrieben, aus dem Villy als Siegerprojekt hervorging. In wenigen Jahren werden die Ideen für das genossenschaftliche Wohnen, Leben und Arbeiten im Triemli nun Wirklichkeit - die Genossenschafter/-innen haben Villy an einer aussenordentlichen Generalversammlung Ende November 2019 mit grossem Mehr zugestimmt.

 

 

 

Architekten von StudioBoA

Der Traum vom grünen Stadtquartier

Villy ist der Entwurf der ARGE StudioBoA & Amadeo Linke, Zürich. Die jungen Architekten haben die baulichen und sozialen Vorgaben aus der Entwicklungsstrategie der BGS vorbildlich berücksichtigt und diese in unkonventioneller Weise mit den Wunschvorstellungen vieler Zürcher/-innen an das Wohnen in der Stadt verbunden.

Die Wünsche an ein gutes Wohnen im urbanen Raum sehen die Architekten in den Gründervillen in Zürcher Quartieren verwirklicht. Dort ist möglich, wovon viele träumen: angenehmes Wohnen im Grünen, ein Zusammenleben in einer übersichtlichen Nachbarschaft und Nähe zu den Annehmlichkeiten des urbanen Lebens.

Die Architekten haben die Qualitäten des bürgerlichen Wohnens im grünen Stadtquartier ins genossenschaftliche Wohnen übertragen und dabei viel gestaltbaren Raum für Begegnung und Mitbestimmung geschaffen. Dafür haben sie eigens einen neuen Bautyp für das kleinmassstäbliche genossenschaftliche Wohnen entwickelt.

Der Typ der Dreierhausgruppe verbindet drei Häuser über ein gemeinsames Erdgeschoss und offene Laubengänge und bildet das kleinste, variabel formbare Element einer Siedlung. Der neuartige Bautyp hat in Architekturkreisen viel Aufsehen erregt.

(Foto: Benjamin Hadorn, Amadeo Linke und Martin Arnold)

Zeitgemässes genossenschaftliches Wohnen

Villy schafft viel Raum für Gemeinschaft. Das Projekt sieht vor, dass die Bewohner/-innen mitbestimmen können, wie sie das gemeinsame Erdgeschoss nutzen wollen. Auch die offenen Laubengänge sind als nachbarschaftliche Begegnungsflächen angedacht und dürfen von den Bewohner/-innen mitbewohnt werden. Doch auch der Rückzug in die eigenen vier Wände ist möglich. Die meisten Wohnungen nehmen einen eigenen Stock ein, alle Wohnung verfügen über einen privaten Balkon mit Ausblick auf die Stadt. 

Im privaten Wohnen löst Villy vieles ein, was heutigen Bewohner/-innen wichtig ist: helle Räume mit Blick in alle Himmelsrichtungen, flexible Räume, die durch Schiebetüren nach den Bedürfnissen der Bewohnenden unterteilt werden können, und ein angenehmes Raumklima dank der Holzbauweise.

Villy setzt auf eine nachhaltige und klimabewusste Bauweise. Die Siedlung wird im Elementebau aus nachhaltigem und CO2-neutralem Holz erstellt. Für das Projekt sprechen auch die günstigen Mieten, die vor allem für ältere Genossenschafter/-innen und Alleinstehende wichtig sind. Eine 3,5-Zimmer-Wohnung, 80 m2, wird ca. 1200 CHF kosten.

 

Revidierter Zeitplan

(September 2020)

Ausarbeitung Bauprojekt: 2020/21

Baubewilligung/Ausschreibung: 2021/22

Rückbau: ab Juli 2022

Baubeginn: ab Januar 2023

Bezug Winter 2024/25

Detaillierte Informationen 

Bauboschüre