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Stadtstück Triemli

Drei Jahre lang hat die BGS Ideen für das „Stadtstück Triemli“ entworfen, nun geht es langsam in die Umsetzung. 2018 beginnt die Genossenschaft im Goldacker mit der Planung des ersten Projekts. Frühester Baubeginn ist im Winter 2021/2022.

 

Inspiriert aus verschiedenen Mitwirkungsverfahren, gestützt durch die Expertise von Fachexperten und mit den Entwürfen von drei Planerbüros im Gepäck will die BGS im Sommer 2018 die Weiterentwicklung ihres Stammquartiers Triemli in Angriff nehmen. 

Fest verwurzelt im Quartier

Im Quartier zwischen Albisrieden und dem Triemliplatz, wo 800 ihrer gut 1200 Wohnungen liegen, ist die BGS stark präsent und fest verwurzelt. Darum will sie ihre sanierungsbedürftigen Siedlungen im Goldacker und Wydäcker mit Nutzen für das ganze Triemli erneuern. Ihre Leitidee ist ein „Stadtstück Triemli“, das die bestehenden Qualitäten in die Zukunft mitnimmt und all seinen heutigen und einstigen Bewohner/-innen ein angenehmes Lebensumfeld bietet. Das künftige Stadtstück soll auch den gesellschaftlichen Entwicklungen sowie dem Auftrag der Genossenschaft Rechnung tragen, günstigen und guten Wohnraum zu schaffen.

Prozess, Partner, Partizipation

Die baulichen und sozialen Leitplanken für die Weiterentwicklung des Triemli hat die BGS in den letzten drei Jahren in einem breit abgestützten Prozess erarbeitet: an Partizipationsverfahren mit engagierten Genossenschafterinnen und Quartierbewohnern und während einer einjährigen Testplanung mit Planern, Vertretern der Stadt sowie Fachexperten. Die Ergebnisse sind in einem Schlussbericht festgehalten, der Anfang 2017 erschienen ist.

Im Anschluss daran hat die BGS im Frühling 2017 eine Testplanung zum Leben, Wohnen und Arbeiten im Triemli lanciert. Fünf Fokusgruppen haben in fünf Sitzungen Ideen für das genossenschaftliche Leben im Triemli gesammelt. Die Gruppen widmeten sich den Themen aus der Sicht von Jugendlichen, Familien, älteren Menschen und Genossenschafter/-innen, die das Leben und Arbeiten im Quartier voranbringen wollen oder im Ideenlabor die Genossenschaft in die Zukunft dachten. Die gesammelten Arbeiten der Folusgruppen dienen ebenso wie der Schlussbericht als Planungsgrundlage für künftige Bauprojekte. 

Die BGS baut darauf, dass die Menschen vor Ort aus ihrer Lebenssituation heraus wertvolle Ideen für die Quartierentwicklung beisteuern. Im ganzen Prozess haben interessierte Genossenschafterinnen und Quartierbewohner Infoveranstaltungen und Workshops genutzt, um die komplexe (Stadt-) Planung zu verstehen und an der Erneuerung des Quartiers mitzuwirken. Die Mitglieder der BGS erhalten an der Generalversammlung im Mai 2019 die Gelegenheit, über das Projekt im Goldacker abzustimmen.

Im Rahmen einer Strategie

Aus dem Schussbericht der Testplanung und den genossenschaftlichen Empfehlungen definiert die BGS bis Ende 2017 eine Entwicklungsstrategie für das ganze Triemli. Diese dient als übergeordneter Planungsrahmen und bringt die Ideen für das Stadtstück Triemli kompakt und anschaulich auf den Punkt. Die Projekte im Rahmen der Entwicklungsstrategie sind Teil des BGS-Erneuerungsplans, der auch energetische Massnahmen umfasst.

Start im Goldacker

Das erste Umsetzungsprojekt erfolgt im Goldacker, wo gemäss dem Schlussbericht der Testplanung zuerst Handlungsbedarf besteht. Die BGS entwickelt den Goldacker in drei Baufeldern. Eine gemeinsame Planung sorgt für den Blick auf das ganze Quartier, eine Staffelung für eine gut verträgliche Realisierung.

Baustart ist voraussichtlich im Winter 2021/2022 in der Bergwiesen (Baufeld A). Die Art der Erneuerung entscheidet sich im Verlauf der Planungsphase. Für die Erneuerung des Goldackers (Baufelder A, B und C) geht die BGS von einem Zeitrahmen von gut 10 Jahren aus, vom Planungsbeginn Mitte 2018 im Baufeld A bis zum Bezug der letzten Wohnungen im Baufeld C gerechnet.

Umsichtige Umsiedlungsplanung

Eine frühzeitige und umsichtige Umsiedlungsplanung sorgt dafür, dass alle Bewohner/-innen in der Bauphase in eine passende Wohnung umziehen können und die Liegenschaften rechtzeitig für den Baubeginn bereit sind. Als Genossenschaft ist die BGS dem Grundsatz der sozialen Verantwortung verpflichtet. Sie verspricht allen Betroffenen, sie gut durch die Phase der baulichen Erneuerung zu begleiten.